Home Politik Wetter in Deutschland: Schwerer Herbststurm bahnt sich an
Politik - 23.10.2018

Wetter in Deutschland: Schwerer Herbststurm bahnt sich an

Temperatursturz von bis zu 20 Grad

„Zum Wochenende kommt eine Nordströmung, die uns den Winterhauch bringen könnte“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Der vorläufige Temperaturtiefpunkt folgt dann am Sonntag: Werte von nur noch drei bis zehn Grad. (Quelle: SAT.1)

Wetter: Jetzt droht ein heftiger Temperaturabsturz. (Quelle: SAT.1)


Der Oktober hat uns mit Sommer-Temperaturen und viel Sonne verwöhnt. Aber nun hält der Herbst Einzug und neben ungemütlichem Wetter zieht auch ein Sturm auf.

Nach Sturmtief „Fabienne“ vor vier Wochen steht Deutschland der nächste große Herbststurm bevor. Vor allem auf den Nordfriesischen Inseln drohen von Dienstag an orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Auch an der Küste und in den höheren Mittelgebirgslagen bläst der Wind in den kommenden Tagen mit einer Stärke von 8 bis 9.

Temperaturen fallen weiter

Zugleich gehen die Temperaturen weiter zurück auf Werte zwischen 9 und 14 Grad. Nur am Oberrhein werden noch 17 Grad erwartet. An den Alpen gibt es Dauerregen, oberhalb von 1.800 bis 2.000 Meter Schnee. Mindestens bis Donnerstag bleibt es im Norden und Osten sehr windig mit einzelnen starken Böen.

  • Niederschlagsradar:
  • Unwetterzentrale:
  • Suche:
  • T-Online.de Wetter bei Facebook:
  • Neue Wetter App von t-online.de:

Ursache ist das Tiefdruckgebiet „Siglinde“, das bei Island entstanden ist. Es zieht im Laufe der Woche nach Südskandinavien und zum Baltikum. „Dabei bringt es eine recht stramme Nordwestströmung mit“, sagte eine DWD-Meteorologin.

Stürmische Böen an der Küste

Nach dem langen und warmen Sommer, wird uns dieser heranwachsende Herbststurm wohl besonders kalt erwischen. Das Tiefdruckgebiet bringt stürmische Böen mit sich. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erhöhten Wasserständen an der Nord- und Ostseeküste kommen. Das bestätigte ein Mitarbeiter der Meteo Group.

„Fabienne“ war Ende September mit Starkregen und Sturmböen über Deutschland hinweggezogen und hatte vor allem in Thüringen und Sachsen große Schäden hinterlassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Check Also

Bernie Sanders will gegen Donald Trump antreten

„Ich denke, der jetzige Bewohner des Weißen Hauses ist peinlich für unser Land“ US-Senator…