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Wirtschaft - 06.01.2019

Tesla will Trumps Strafzölle nicht zahlen

E-Autobauer Tesla fordert im Handelsstreit mit China Ausnahmen von der US-Regierung. Es geht um den in China gefertigten Bordcomputer für den neuen Elektro-Flitzer Model 3.

Auf dieses „Gehirn des Fahrzeugs“ gilt seit August ein Sonderzoll von 25 Prozent. Der Sonderzoll schadet dem Unternehmen, sagt Tesla. Er erhöhe die Kosten und kürze die Rendite.

Tesla baut den aus China eingeführten Bordcomputer im kalifornischen Fremont in seine Autos ein. Es sei kein anderer Lieferant gefunden worden, der die Anforderungen erfülle und ausreichend schnell und mit der benötigten Stückzahl liefern könne, so Tesla.

Ein Umstieg hätte das Projekt um 18 Monate verzögert. Außerdem könnte das zu schlechterer Qualität führen.

Tesla hat im vierten Quartal weniger Elektroautos verkauft als erwartet. Der Konzern von Tech-Milliardär Elon Musk lieferte rund 90 700 Fahrzeuge aus, davon 63 150 Stück vom Hoffnungsträger Model 3.

  • Bitter für Musk

    Warum Tesla seine Autos plötzlich billiger verkaufen muss

    Zwar hat Tesla mit den Produktionszahlen im Jahresvergleich neue Rekordwerte erreicht, aber trotzdem werten die Anleger die Aktie ab.

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