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Welt - 07.01.2019

Zwei Deutsche in Ägypten verschwunden – was ist mit ihnen passiert?

Zwei Deutsche sind in Ägypten verschwunden. Um das Schicksal der jungen Männer aus Göttingen und Gießen gibt es viele Fragen. Mittlerweile ist das Auswärtige Amt eingeschaltet.

Nach zwei Jahren wollten zwei Brüder aus Göttingen endlich ihren Großvater in Ägypten wiedersehen. Stattdessen ist einer von ihnen im Gefängnis gelandet. So schildert es die Mutter der beiden Studenten aus der niedersächsischen Universitätsstadt in einem Hilferuf an das Auswärtige Amt, der auf Facebook veröffentlicht wurde, wie HNA.de berichtet.

Mann aus Göttingen soll in Ägypten grundlos festgehalten worden sein

Der 24 Jahre alte Göttinger soll am 27. Dezember bei seiner Einreise am Flughafen in Kairo von Grenzpolizisten grundlos festgehalten worden sein. Mittlerweile befinde er sich in der Hauptstelle des Geheimdienstes. Sein Schicksal ist ebenso ungewiss wie das eines 18-Jährigen aus Gießen, der bereits seit Mitte Dezember in der ägyptischen Hauptstadt vermisst wird.

Auswärtiges Amt kümmert sich um verschwundene Deutsche

Er hatte ebenfalls seinen Großvater besuchen wollen, wie sein Vater der Gießener Allgemeine sagte. Um beide Fälle kümmert sich mittlerweile das Auswärtige Amt. 

Seit der Revolution 2011 ist die Sicherheitslage in Ägypten immer wieder ein Thema. Laut Auswärtigem Amt, das eine Teilreisewarnung ausgesprochen hat, besteht ein erhöhtes Risiko für terroristische Anschläge.

*HNA.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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