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Politik - 23.12.2018

Trump hasst Weihnachtsfeiern

Besinnliche Adventszeit sieht anders aus.

Für US-Präsident Donald Trump (72) jagt ein Weihnachtsempfang den nächsten. Allein bis Freitag standen elf Weihnachtsempfänge im Weißen Haus auf dem Programm des Präsidenten und der First Lady, Melania Trump (48).

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Nun schreibt das „New York Magazine“: „Donald Trump hasst Weihnachtsfeiern.“

Ja, eigentlich ist Trump bekannt dafür, dass er sehr gerne große Empfänge gibt. Nur an Weihnachten ist das offenbar anders. So berichten Mitarbeiter aus dem Weißen Haus, dass Trump Weihnachtsfeiern mit einer gewissen Verabscheuung begegne, und sie so früh wie möglich verlassen würde.

▶︎ Eine Quelle, die dem Weißen Haus nahe steht, berichtete dem Magazin, dass es absolut Sinn mache, dass Trump Weihachten nicht möge – „weil es dabei nicht um ihn geht“. „Ginge es um ihn, dann würde er es lieben. Weihnachten geht es nicht um ihn.“

Egal, wie Trump selbst zu Weihnachten steht: Für die First Family ist die Vorweihnachtszeit ein Marathon, der nicht erst mit dem Advent beginnt. Bereits drei Tage vor Thanksgiving nahmen Donald und Melania Trump am 19. November den Weihnachtsbaum für das Weiße Haus in Empfang, die 5,90 Meter hohe Tanne wurde mit Pferd und Kutsche geliefert.

Ein Mitarbeiter aus dem Weißen Haus berichtet dem Magazin außerdem: „Sie geben Feiern für all diese Leute, von denen sie die Hälfte nicht kennen. Trump wird dann ungeduldig.“

52 Stunden Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeiertage wird Trump voraussichtlich im Urlaub in seinem Club Mar-a-Lago in Florida verbringen. Wer sonst noch aus der Familie dort mitfeiern wird, ist nicht bekannt. Melania und der zwölfjährige Sohn Barron dürften dabei sein.

Doch auch dort in Florida hören die Empfänge nicht auf: Das „New York Magazine“ schreibt, bis zum 26. Dezember wird Trump dieses Jahr insgesamt 52 Stunden auf Weihnachtsfeiern verbracht haben.

Immerhin einen Empfang im Weißen Haus hat sich Trump gespart: Die traditionelle Weihnachtsfeier mit Journalisten fand nicht statt.

Übrigens: First Lady Melania ist in Sachen Weihnachten für die Dekoration des Weißen Hauses verantwortlich. Der Schmuck lasse das Weiße Haus in einem „Geist des Patriotismus“ erstrahlen, verkündete die Pressestelle.

Ein Video zeigt, wie die First Lady durch ein Spalier roter Weihnachtsbäume schreitet.

Giftig verwies die „Washington Post“ darauf, dass die Farbe andernorts kranke Bäume kennzeichne: Etwa in der Gegend um das Katastrophen-Akw im ukrainischen Tschernobyl.

Trump-Sohn feiert seinen Vater auf Instagram

Trumps ältester Sohn Donald Trump Jr. (40) – der gemeinsam mit Bruder Eric (34) den Trump-Konzern führt – hat vor Weihnachten schon einmal gezeigt, wie man Trump über Weihnachten bei Laune halten kann.

Auf Instagram postete der Junior ein Foto von einer Trump-Figur an der Spitze eines Weihnachtsbaums. „Konnte mich nicht zwischen einem Engel und einem Star (Stern) entscheiden“, schrieb er. „Also habe ich beide ausgewählt.“

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A post shared by Donald Trump Jr. (@donaldjtrumpjr) on Dec 2, 2018 at 4:55pm PST

Scheint, als würde sein Sohn verstehen, wie es an Weihnachten eben doch um Trump selbst gehen kann …

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