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Politik - 23.01.2019

Kim hat heimliche Raketen-Stützpunkte

Nordkorea-Diktator Kim Jong-un (36) gibt sich offiziell kompromissbereit, will Ende Februar erneut mit US-Präsident Donald Trump zu Gesprächen über Abrüstung zusammenkommen.

Doch jetzt warnen US-Experten: Nordkorea-Kim lässt offenbar heimliche Raketen-Stützpunkte betreiben. Eine diese Militärbasen haben sie in Sino-ri im Nordwesten des kommunistischen Landes ausgemacht. Das zeigt ein jetzt veröffentlichter Bericht von „Beyond Parallel“, einem Projekt des Centers for Strategic and International Studies.

Die Verteidigungsexperten behaupten: Die geheime Basis ist das Hauptquartier der nordkoreanischen Brigade für die „Nodong“-Mittelstrecken-Rakete. Es befinde sich nur wenige Kilometer entfernt von einem großen Schulungszentrum für die nordkoreanische Armee.

Die Existenz dieses Raketen-Stützpunktes hätten Diktator Kim und sein Regime bislang der Welt verheimlicht. Dort würden Raketen-Tests unternommen, außerdem gebe es dort Bunker, Wohngebäude, technische Anlagen und Reparatur-Einheiten der Brigade. Satelliten-Aufnahmen von Ende Dezember mit detaillierten Beschreibungen zeigen das Gelände im Detail.

Und: Die Basis in Sino-ri ist demnach nicht das einzige heimliche Raketen-Projekt von Kim Jong-BUMM. Bis zu 20 geheime Militärbasen soll das Regime des Diktators betreiben.

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Victor Cha, einer der Autoren des Berichts, sagte zu „NBC News“: „Über solche geheimgehaltenen Stützpunkte werden die Nordkoreaner logischerweise auch nicht verhandeln.“

Klartext: Trotz der Abrüstungsgespräche zwischen Kim und Trump könnte das kommunistische Regime weiter an seinen Raketen arbeiten. „Die Basis ist ganz klar eine wichtige Stütze für das strategische Raketenprogramm“, so Experte Cha weiter.

Die Experten vermuten: Auf dem geheimen Stützpunkt lässt Kim seine Raketen gezielt weiterentwickeln. Nordkorea baut seit Jahren an Mittel- und Langstrecken-Raketen, versucht dabei die Reichweite seiner Geschosse immer weiter auszubauen. Ziel: Damit perspektivisch auch das Festland der USA ins Visier zu nehmen.

US-Präsident Donald Trump hatte Kim im vergangenen Jahr mehrfach als „Rocket Man“ attackiert, im Juni waren die beiden dann aber zu einem historischen Gipfel in Singapur zusammengetroffen. Ziel: Eine Abrüstung für die koreanische Halbinsel, insbesondere eine Denuklearisierung. Einen konkreten Zeitplan hatten die beiden dabei nicht vorgelegt, Ende Februar soll es ein zweites Gipfeltreffen geben.

Erst am Sonntag hatte sich Trump auf Twitter beschwert, dass die Medien „den großartigen Fortschritten mit Nordkorea nicht würdigen“. Er freue sich schon sehr auf das nächste Treffen mit Kim, so der US-Präsident.

The Media is not giving us credit for the tremendous progress we have made with North Korea. Think of where we were at the end of the Obama Administration compared to now. Great meeting this week with top Reps. Looking forward to meeting with Chairman Kim at end of February!

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) January 20, 2019

Im Gegensatz dazu hatte Trump allerdings drei Tage zuvor ein neues Rüstungs-Programm für den Weltraum damit begründet, dass er die Raketen von Nordkorea-Kim abwehren wolle.

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