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Politik - 19.10.2018

Grünen-Abgeordnete erklärt ihren Schock-Tweet

Kann man in der Kantine des Deutschen Bundestags tatsächlich „allein unter Nazis“ Abendbrot essen?

Diese steile These stellte die Grünen-Abgeordnete Kordula Schulz-Asche am Donnerstagabend auf. Beim Kurznachrichtendienst Twitter erklärte sie: „Beim Abendessen im Abgeordnetenrestaurant (nach 13 Stunden im Plenum) setzt sich jetzt @nouripour neben mich. Jetzt bin nicht mehr allein unter Nazis“.

Mit „@nouripour“ war ihre Parteikollege Omid Nouripour gemeint.

Beim Abendessen im Abgeordnetenrestaurant (nach 13 Stunden im Plenum) setzt sich jetzt @nouripour neben mich. Jetzt bin nicht mehr allein unter Nazis

— Kordula Schulz-Asche (@K_SA) October 18, 2018

Von einem schockierten Nutzer gefragt, wo sie sich genau befände, („Oh mein Gott. Wo bist du?“) betonte sie nochmals: „Im deutschen #Bundestag“.

BILD wollte wissen, was es mit der Beschreibung „allein unter Nazis“ auf sich hat und fragte nach, auf wen sich die Aussage der Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik der Grünen konkret bezog. Die klare Antwort: „Auf einzelne Mitglieder der AfD-Fraktion.“

Auf die Frage, ob die Politikerin der Meinung sei, dass im vorigen Jahr tatsächlich „Nazis“ in den Bundestag gewählt worden seien, antwortete Schulz-Asche: „Am Anfang der Legislatur war ich mir nicht sicher. Inzwischen sage ich ja.“

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Auch der am Donnerstagabend Anwesende Omid Nouripour äußerte sich gegenüber BILD und bestätigte, dass sich die Aussage seiner Parteifreundin auf im Bundestags-Restaurant anwesende Abgeordnete der AfD bezog.

Nouripour wies zudem darauf hin, dass man diese mittlerweile „rechtskräftig als Nazis bezeichnen“ dürfe und fügte hinzu: „Wer austeilt, muss auch einstecken können.“

Am Freitag bekräftigte Kordula Schulz-Asche ihre Kritik an der AfD, wenn auch in weniger drastischen Worten. Wieder auf Twitter ließ sie wissen: „Wer noch zweifelt, dass die #noAfD eine zutiefst rechtsradikale Partei ist, muss sich nur den heutigen Gesetzentwurf zur Inneren ‚Sicherheit‘ ansehen: Abschaffung des Rechtsstaats“.

Wer noch zweifelt, dass die #noAfD eine zutiefst rechtsradikale Partei ist, muss sich nur den heutigen Gesetzentwurf zur Inneren "Sicherheit" ansehen: Abschaffung des Rechtsstaats Noch ein #Servicetweet für Demokratinnen und Demokraten

— Kordula Schulz-Asche (@K_SA) October 19, 2018

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