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Politik - 01.11.2018

Diktator Kim plant Südkorea-Besuch

Nordkorea-Diktator Kim Jong-un (34) plant offenbar das nächste Gipfeltreffen.

Schon „sehr bald“ werde Kim zu einem Besuch in der Südkorea-Hauptstadt Seoul erwartet. Das kündigte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in (65) am Donnerstagmorgen vor dem Parlament seines Landes an. Einen genauen Termin nannte er nicht. Allerdings hieß es: der Besuch könne noch vor Ende des Jahres stattfinden. Es wäre die erste Reise eines nordkoreanischen Machthabers in die südkoreanische Hauptstadt.

Ziel des Besuchs demnach: Kim soll dazu gebracht werden, von seinem Atomwaffenprogramm abzulassen. „Auf der Basis gegenseitigen Vertrauens wollen wir eine komplette Denuklearisierung und einen dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel erreichen“, sagte der Präsident. Daran würden Nord- und Südkorea in enger Kooperation mit den USA arbeiten.

Ein Gipfel in Seoul mit Nordkorea-Diktator sei „zum Greifen nahe“, sagte Moon. Es wäre ein historischer Besuch – die beiden Länder sind seit dem Korea-Krieg verfeindet, die Grenze zwischen dem kommunistischen Norden und dem demokratischen Süden ist von beiden Seiten massiv gesichert.

Eine Normalisierung zwischen Nord- und Süd-Korea sowie eine Abrüstung „gleiche einem Wunder – diese Gelegenheit sollten wir nicht verpassen“, so Moon.

In den nächsten Tagen soll es laut dem Südkorea-Präsidenten dazu weitere Treffen geben: Demnach steht auch ein Besuch des kommunistischen Diktators Kim in Russland an. Auch mit Japans Regierungschef Shinzo Abe soll er demnächst zusammentreffen. Kim verlässt das eigene Land nur höchst selten, nutzt dazu meist einen besonders angefertigten Zug.

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Auch ein weiterer Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump (72) und Kim ist im Gespräch. Dieser könnte möglicherweise schon im Januar stattfinden. Die beiden hatten sich zu einem historischen Gipfel im Juni in Singapur getroffen und über einen Stopp des nordkoreanischen Atom-Programms gesprochen.

In der nächsten Woche soll verhandelt werden, ob US-Inspektoren zur Überwachung der Atomanlagen in dem kommunistischen Land eingesetzt werden. Das will US-Außenminister Mike Pompeo mit seinem nordkoreanischen Kollegen besprechen, wie Pompeo in einem Interview des Senders „Fox News“ sagte. Konkret gehe es um Inspektionen an zwei bestimmten Anlagen.

Nordkorea hatte sich bereits vor Wochen grundsätzlich dazu bereiterklärt, ausländische Experten zur Überwachung der Atomanlagen ins Land zu lassen.

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