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Politik - 15.05.2019

Ayatollah Ali Chamenei: „Es wird keinen Krieg geben“

Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei (80), hat die Möglichkeit eines Krieges seines Landes mit den USA ausgeschlossen.

„Weder wir wollen einen Krieg, noch wollen das die (USA), deshalb wird es den auch nicht geben“, sagte Chamenei am Dienstag im Staatsfernsehen.

  • Iran-Krise

    USA erwägen Einsatz von 120 000 Soldaten

    Die USA prüfen die Entsendung von 120 000 Soldaten nach Nahost für den Fall, dass der Iran Atomwaffen baut oder US-Truppen angreift.

Der Iran habe im Konflikt mit den USA jedoch „den Weg des Widerstands“ gewählt, denn Verhandlungen mit Washington seien „wie ein Gift“. Am Ende werde sich der Iran durchsetzen, sagte der Ajatollah. „Wir haben den stärkeren Willen und den stärkeren Glauben“, fügte Chamenei hinzu, der laut Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat.

US-Außenminister Mike Pompeo (55) hatte am Dienstag nach einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow (69) in Sotschi gesagt, sein Land strebe „grundsätzlich keinen Krieg mit dem Iran an.

Der Konflikt der USA mit dem Iran hat sich mit der Verhängung neuer US-Sanktionen gegen die Islamische Republik, dem Austritt Teherans aus dem Atomabkommen und Berichten über angebliche Sabotageangriffe auf Handelsschiffe im Persischen Golf verschärft.

Am Montagabend hatte die „New York Times“ berichtet, dass die USA die Entsendung von 120000 Soldaten in den Mittleren Osten prüfen, für den Fall, dass der Iran beschleunigt an Atomwaffen arbeite oder US-Truppen angreife.

Trump bezeichnete den Bericht am Dienstag allerdings als „Falschmeldung“. Er sei zwar „absolut“ bereit, Soldaten in die Region zu schicken. „Aber wir haben das nicht geplant“, sagte er zu Journalisten.

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